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Schule neu gedacht

Die Idee einer globalen Gesellschaft, in der Menschen nicht nach Geschlecht, Herkunft, Glaube und anderen „Zugehörigkeiten“ sortiert – und separiert – werden, sondern aufgrund ihres individuellen persönlichen Charakters, Engagements und ihrer Fähigkeiten respektiert sind, sollte gerade in der heutigen Zeit viel mehr als Realität gelebt werden.

Ganz wesentlich trägt dazu bei, Kinder und Jugendliche mit relevanten Schlüsselkompetenzen auszustatten. Hierzu gehören beispielsweise (inter- und trans-)kulturelles Wissen, Wertschätzung, Selbstbewusstsein oder Demokratiefähigkeit.

Solcherlei „soft skills“ sind wesentliche Faktoren für ein Miteinander, bei dem alle als eine weltbürgerliche Gemeinschaft die Zukunft gemeinsam, kooperativ und kreativ gestalten. Dabei wollen wir folgende Faktoren beachten:

  • Wissenstransfer entspricht dem interkulturellen und interdisziplinären Austausch von Wissen und Informationen. Dieses Wissen schafft Verständnis. Verständnis, das Grenzen in den Köpfen auflöst und Raum für einen gemeinschaftlichen und gleichwertigen Umgang entstehen lässt.
  • Transparenz entspricht dem offenen und aufrichtigen Umgang miteinander. So entstehen Respekt und Wertschätzung – die Grundlage für ein Miteinander auf gleicher Augenhöhe.
  • Vernetzung entspricht der Begegnung, der Interaktion, der Kommunikation, dem Austausch von Gedanken, Ideen, Ängsten, Sorgen, Wünschen. So entsteht Nähe. Ein ganz wesentlicher Aspekt zwischenmenschlicher Beziehungen.

Die Vermittlung dieser Faktoren und die Ausstattung der Kinder und Jugendlichen mit den entsprechenden Schlüsselkompetenzen sollte in der Schule stattfinden. Hier wird zwar schon längere Zeit das Lernen mit Herz, Kopf und Hand gefordert, doch muss vielleicht Schule einfach neu gedacht werden, um Worten auch Taten folgen zu lassen?

Hier setzt das „labor.schule“ mit Projekten wie dem „Starwalker“ an…

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